Raspberry Pi: Installation von Raspbian „wheezy“

Zur Inbetriebnahme des Pi ist eigentlich nicht viel zu tun.

Was man braucht:

  • Einen Raspberry Pi + MicroUSB Stromkabel + Netzwerkkabel
Raspberry Pi

Raspberry Pi

  • Eine SD-Speicherkarte mit mind. 2GB Speicher

Die passenden Dateien und eine detaillierte Anleitung zur Installation findet man auf der offiziellen Raspberry Seite. Zur Erstellung einer SD-Karte mit Raspbian unter Windows kann man sich den Win32 Disk Imager installieren.

diskimager

Nach der erfolgreichen Installation steckt man die SD-Karte in passenden Slot des Pi, schliesst das Netzwerkkabel an und danach die Micro-USB Stromversorgung. Jetzt leuchten die LEDs des Pi auf und er beginnt mit dem Bootvorgang. In der Regel bootet der Pi mit eingeschaltetem DHCP-Client, so daß er sich seine Netzwerkadresse selbst vom DHCP-Server holt sofern sich ein solcher in eurem Netzwerk befindet.

Wenn ihr über der DHCP Server die IP-Adresse des Pis herausgefunden habt, könnt Ihr euch per SSH (z.B. mit Putty) verbinden. Loginname: pi Password: raspberry

login

Nach dem ersten Anmelden sollte man noch raspi-config ausführen um ein paar Einstellungen zu treffen:

sudo raspi-config

In meinem Fall ist es auch so, daß mein Router als DHCP Server leider immer wieder andere IP-Adressen zuordnet, was es schwer macht, den Pi dauerhauft auf einer IP-Adresse wiederzufinden. Daher muss ich noch eine feste Adresse zuordnen, die sich ausserhalb des dynamischen DHCP Bereichs befindet, der bei mir von 192.168.1.100-.200 geht.

Dazu öffnet man die Netzwerkeinstellungen und ändert die Einstellungen der Netzwerkschnittstelle eth0:

sudo nano /etc/network/interfaces

Nun folgt die Änderung:

Man sucht:

iface eth0 auto dhcp

und ändert es in (in meinem Beispiel):

iface eth0 inet static
address 192.168.1.50
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.1.1

Jetzt noch einmal neu starten und fertig.

sudo shutdown -r now

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